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FEin Guten Rutsch ins Jahr 2014
Fr Dez 27, 2013 8:58 am von Julie90
Hey ihrs,
sorry das ich soo lange nicht mehr hier on war, und somit das Forum immwer mehr in Vergessenheit gerät.
Aber wünsche euch trotzdem ein Guten Rutsch, und feiert schön.

Grüße Julie

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Ein Guten Rutsch
Mo Dez 31, 2012 9:26 am von Julie90
Na ihr,
ich schaff es leider auch immer seltener hier rein, das tut mir auch wirklich leid. Aber da ich es jetz geschafft habe wünsche ich euch allen eine gute Feier, bleibt wenigstens bis Mitternacht anständig :-) und einen super Rutsch ins neue Jahr.
Grüße Julie
P.S Macht euch nur Vorstätze die ihr auch halten könnt Very Happy Very Happy

Kommentare: 0
Schöne Ostern
Do Apr 05, 2012 1:01 pm von Julie90
Hallo ihr Lieben,

ich wünsche euch ein schönes Osterfest und schöne Feiertage. Auf jeden fall einen fleißigen Osterhasen.
Und ich hoffe das es keine weiße Ostern werden ;-)

Liebe Grüße
Julie

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 Familienbande (Fanfiction von Jenny!)

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Julie90
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BeitragThema: Re: Familienbande (Fanfiction von Jenny!)   Di Feb 28, 2012 7:16 am

Ja ich find sie auch gut. ;-)
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Prototype
Dhampir
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BeitragThema: Re: Familienbande (Fanfiction von Jenny!)   Do Feb 23, 2012 6:53 pm

Ist dir ganz gut gelungen.=) War amüsant mal die Fortsetzung von jemand anderen zu lesen. Jeder macht sich ja ein anderes Bild über die Zukunft.^^ Doch ich finds um ehrlich zu sein besser, dass es ein teilweise offenes Ende hat. Da kann sich jeder -wie du es auch gemacht aus- seine eigene Fortsetzung ausmalen. Smile
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Jenny
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BeitragThema: Familienbande (Fanfiction von Jenny!)   So Feb 19, 2012 5:30 pm

Hallöchen Leute, ich bin dabei eine Fanfiction von Vampire Academy zu schreiben. Ich habe mich schon länger gefragt was wohl nach Teil sechs passieren könnte, aus Rose Sicht. Denn wie es weiter geht das wissen wir ja dank der Spin-Off-Serie! Charaktere gehören Richelle Mead und ich verdiene mit dieser Geschichte kein Geld! Sollte das Thema hier falsch sein, bitte ich darum das es verschoben wird. Danke Smile
Ich habe die FF schon auf einer anderen Seite online gestellt: http://www.fanfiktion.de/s/4f035ddd0001bc1406711d28

Prolog:

Erhebt Euch, Ihr werdet von nun an nie wieder vor jemanden niederknien, diese Worte spukten mir durch den Kopf. Es war bei der Zeremonie gewesen, als Lissa zur Königin ernannt wurde. Die Worten waren durchaus ernst gemeint gewesen und ich hatte gedacht das es wirklich nie wieder vorkommen würde. Lissa war eine grandiose Königin und führte ihr Volk mit dem Herzen. Doch jetzt gerade war ich mir nicht so sicher, ob ich mich so in Sicherheit hätte wiegen sollen. Meine Luft wurde von einem starken Arm abgedrückt. Der Arm lag mühelos um meinen Hals, als täte er überhaupt nichts, dennoch hatte er so viel Kraft das mir nur wenig Luft zum Atmen blieb. Ich war in Schwierigkeiten, ganz eindeutig, aber Lissa war in viel viel größeren Schwierigkeiten – die tödlich waren für uns beide, aber mein Tod würde nicht so gravierend sein wie Lissas. Sie kniete auf dem Boden, den Blick auf den Boden gesenkt und ihr Kleid – von einem rot welches Blut hätte sein können – umgab sie wie ein kleiner See. Strigoi waren über den Königshof hergefallen und hatten sich in ihm verbarrikadiert. Niemand kam herein und niemand heraus.

~1~

Es war Anfang März und bereits einige Jahre her seitdem Lissa zur Königin ernannt wurde, um genau zu sein waren es drei Jahre und acht Monate. In drei Wochen hatte ich Geburtstag und würde zweiundzwanzig werden. Einige Leute hatten mich bereits gefragt was ich mir wünschen würde, darunter waren Dimitri und Lissa gewesen, aber ich war wunschlos glücklich und das hatte ich ihnen auch gesagt. Denn mal ehrlich, was sollte ich mir noch wünschen, wenn ich die Liebe meines Lebens und meine allerbeste Freundin an meiner Seite hatte? Ich hatte die besten Freunde der Welt: Christian, Adrian, Mia, Jill, Eddie und Victoria. Ganz recht, Victoria war letztes Jahr zu uns an den königlichen Hof gekommen. Sie hatte ihre Abschlussprüfungen im Sommer gemacht und sich dazu entschlossen so wie ihr Bruder Wächter zu werden. Nikolai hatte sie begleitet – denn sie waren nicht zu meiner Überraschung ein Paar. Er hatte noch immer sein bronzefarbenes Haar und war ein Jahr älter als Victoria, also hatte er bereits ein Jahr vor ihr seinen Abschluss gemacht. Dimitri hatte ihn sehr genau unter die Lupe genommen und ihm einige Fragen gestellt. Sein grimmiges Gesicht hatte nur einen Ausdruck gezeigt: behandle sie gut und ich reiße dir nicht den Kopf ab. Denn Dimitri war sehr überrascht gewesen als er seine Schwester in männlicher Begleitung erblickt hatte. Was Adrian anging, nun, es hatte einige Wochen und Monate gedauert bis er eingesehen hatte das ich im Recht gewesen war als ich sozusagen mit ihm Schluss machte. In der Zeit in der er fort war, war er in Las Vegas gewesen um „sich selbst zu finden“. Egal was er dort getrieben hatte, es hatte offensichtlich geholfen. Denn jetzt konnte ich mit ihm befreundet sein, was sehr komisch war, denn immerhin war er doch mein Exfreund. Na ja, was das größte Problem in den letzten drei Jahren war, war das Lissa und Jill einander näher zu bringen. Doch am Ende hatte meine Dickköpfigkeit gesiegt und sie liebten sich inzwischen so als wären sie zusammen aufgewachsen. Zwar war ich speziell Lissas Wächterin, aber ich hatte von Lissa ein Armband, ein Chotki, bekommen, was der Wächter ihrer Urgroßmutter getragen hatte und das wies mich als Wächterin aller Dragomirs aus. Und deswegen fühlte ich mich auch für Jill verantwortlich, obwohl sie für sich allein zwei Wächter hatte. Claire und Max. Sie waren nur zwei Jahre älter als Jill, waren aber auf die Academy in Sibiriern gegangen.

„Bist du bereit für deinen Mädelsabend?“, fragte Dimitri und umarmte mich von hinten. Er gab mir einen Kuss aufs Haar und ich spürte seinen warmen Atem. Ich war gerade aus der Dusche gekommen denn bis vor einer halben Stunde hatte ich trainiert. Ganz recht, Lissa hatte eingeführt alle Wächter sollten vier Mal die Woche trainieren um ihre Muskeln härter werden und nicht abschwächen zu lassen. Denn manchmal vergingen Monate ohne das ein richtiger Kampf stattfand und die Wächter verloren an Kraft, es lag nahe das deswegen so viele den Tod fanden.

„Und ob ich das bin“, innerlich freute ich mich schon seit zwei Tagen auf einen Abend zusammen mit Lissa. Es war schon so lange her seitdem nur wir beide was gemacht hatten. Wir würden einen Pyjamaabend machen, Chips essen, doofe Filme gucken und Mädchengespräche führen. Oh und wie ich mich freute!

„Mit wem hast du denn trainiert?“, wollte er als nächstes wissen und erlaubte mir mich in seinen Armen zu drehen, sodass ich in seine dunklen Augen schauen konnte.

„Mit Mikhail und Eddie. Ich hab sie ganz schön verprügelt“, ich zog eine Grimasse als ich daran zurück dachte wie sie mir ebenfalls in den Hintern getreten hatten. Das Eddie so gut im kämpfen war wie ich, wusste ich ohne Zweifel, doch gegen Mikhail hatte ich bisher nur wenige Male gekämpft und es war jedes Mal eine neue Überraschung. Dimitri der meine Grimasse richtig gedeutet hatte lächelte.

„Oh, ich wette du hast es ihnen gezeigt, was es heißt mit Rose Hathaway zu trainieren.“

„Ich hatte einen guten Lehrer“, nun war ich diejenige die ihn anlächelte. Seine Lippen legten sich auf meine, es war ein Kuss voller süße und wärme. Widerstrebend zog ich mich aus dem Kuss zurück bevor mehr entstehen konnte. „Ich muss mich anziehen, sonst komme ich zu spät...“ Mein Haar war noch nass von der Dusche und ich würde es auch noch föhnen müssen, aber erst musste ich mir etwas anziehen, denn so wie Dimitri mich in dem Handtuch musterte würde es nicht lange dauern bis er mir es vom Körper riss. Automatisch festigte ich den Griff um die beiden Enden des Handtuches. Natürlich bemerkte er diese Reaktion und ein schelmisches Grinsen huschte über sein hübsches Gesicht.

„Denkst du wirklich du könntest mich davon abhalten?“, fragte er gespielt drohend. Mir lag eine sarkastische und herausfordernde Antwort auf der Zunge, biss mir jedoch auf die Lippe, wenn ich dem jetzt nachgab würde ich gewiss zu spät zu Lissa kommen und das wollte ich eigentlich nicht.

„Lass es uns später herausfinden“, ich zwinkerte ihm zu, befreite mich aus seiner Umarmung und warf ihm einen Handkuss zu, ehe ich mich auf ins Schlafzimmer machte. Dimitri und ich lebten in einem kleinen Häuschen, was einem Hexenhäuschen glich, in der Nähe von Lissas Gemächern, so konnte ich immer in ihrer Nähe sein, auch wenn ich nicht im Dienst war. Es bestand aus Schlafzimmer, Badezimmer, Küche, Wohnzimmer und einem kleinen Keller, der von uns aber unbenutzt blieb. Das Schlaf- und Badezimmer befand sich im Obergeschoss, so brauchte ich nur einige Sekunden bis ich vor unserem riesigen Kleiderschrank stand. Dort wühlte ich einige Zeit, bis ich eine Jeanshose und einen Pullover mit Kapuze fand.

„Ich dachte ihr wolltet eine Pyjamanacht machen?“, Dimitri klang verwirrt während er mein gegenwärtiges Outfit musterte.

„Machen wir auch, aber ich will nicht in meinem Schlafanzug über den Hof laufen.“

Danach ging ich zurück ins Badezimmer um meine lange dunkle Mähne zu föhnen, was ganz schön Zeit kostete. Schnell packte ich anschließend einige Sachen ein, die ich brauchen würde und verabschiedete mich dann von Dimitri. „Komm so schnell wie möglich zurück“, murmelte er und legte seine Stirn an meine, wobei er sich zu mir herunter beugen musste weil er so groß war.

„Das werde ich.“ Mit diesen Worten gab ich ihm einen Kuss und verließ den schmalen Flur durch die Haustür. Dabei stieß ich fast mit Christian zusammen. „He! Pass doch auf“, rief ich scherzhaft und umarmte ihn schnell. Hinter ihm stand Adrian, er lächelte mich an.

„Was ist das denn für eine Begrüßung“, murrte er, doch in seinen Augen sah ich ebenfalls den Spaß.

„Hallo Adrian“, sagte ich und umarmte auch ihn. „Viel Spaß bei eurem Männerabend“, ich winkte den drei Männern zu und marschierte zum Palast.

„Euch auch“, rief Adrian hinterher.

Unterwegs begegnete ich nur wenigen Moroi, was nur verständlich war. Immerhin war der Himmel gen Osten schon in gelbes und oranges Licht getaucht. Der Sonnenaufgang stand kurz bevor und der Tag der Moroi war fast zu ende. Meine Welt unterschied sich in zwei Arten von Vampiren: Moroi und Strigoi. Moroi waren lebende Vampire, die sich von nur wenig Blut ernährten, was die Menschen nicht umbrachte. Sie aßen und tranken auch wie Menschen. Außerdem konnten sie sich fortpflanzen und untereinander Kinder bekommen. Ihr Leben war nicht unsterblich, dennoch wurden sie immer knapp über hundert Jahre alt. Sonntags gingen die meisten Moroi in die Kirche. Strigoi waren bösartige Vampire, sie ernährten sich nur von Blut und brachten ihre Beute immer um, es sei denn sie wollten einen neuen Strigoi „erwecken“. So nannten sie es, wenn sie einen neuen erschufen. Das war der größte Unterschied zwischen ihnen, Moroi wurden geboren, Strigoi wurden gemacht. Die bösartigen Vampire waren in ihrer Entwicklung erstarrt, konnten keine Kinder bekommen und ebenso wenig geweihten Boden betreten. Töten konnte man sie durch drei Dinge: enthaupten, verbrennen oder mit einem silbernen Pflock ins Herz töten. Dies war eine schwierige Sache, denn Strigoi waren schnell, hatten Unmengen an Kraft und erkannten nicht was unrecht und recht war. Da kamen wir Dhampire ins Spiel, das war ich, das war Dimitri. Dhampire entstanden wenn Moroi und Mensch oder Moroi und Dhampir ein Kind zeugten. Wir Dhampire untereinander konnten keine Kinder bekommen, frag mich nicht wieso. Es war einfach so. Ich hatte das Beste beider Rassen geerbt, die besseren Sinne eines Morois und die Ausdauer und Kraft eines Menschen. Das Aussehen machte mich zu einem Menschen, aber Dhampire konnten sich untereinander immer erkennen, ich weiß nicht woran das liegen mochte. Unser Körperbau war der eines Menschen sehr ähnlich, Moroi dagegen waren hochgewachsen, immer schlank und die Frauen hatten einen schmalen Vorbau. Meine beste Freundin war ebenfalls eine Moroi und jeder Moroi spezialisierte sich auf ein Element: Feuer, Luft, Wasser oder Erde. Bei Lissa war es jedoch so gewesen das man lange Zeit glaubte, sie habe sich nicht spezalisiert erst später bemerkten wir das es ein fünftes Element namens Geist gibt, auf das sie sich nun Spezialisiert hat.

Vor Lissas Suite standen rechts und links zwei Wächter, die mir kurz zunickten als ich vor sie trat um an die Tür anzuklopfen. Ich erkannte sie sofort, es waren Eddie und Mikhail. Streng genommen war es verboten auch nur einmal unaufmerksam zu sein, aber ich wusste das die beiden auch so wachsam genug waren. Nachdem ich drei Mal geklopft hatte wurde die Tür geöffnet und meine beste Freundin erschien. Ihr langes blondes Haar umrahmte ihr Gesicht und ihre jadegrünen Augen strahlten mich an. Sie sah aus wie ein Engel der von innen leuchtete. „Eure königliche Hoheit“, sagte ich und verbeugte mich vor ihr.

„Lass das“, sie lachte, „du weißt, du musst das nicht tun.“ Richtig, als ihre Krönung statt gefunden hatte, hatte ich mir geschworen nur noch vor ihr niederzuknien und vor niemand anderem mehr. Lissa trat beiseite damit ich eintreten konnte. In den drei Jahren und acht Monaten hatte sich in unserer Freundschaft rein gar nichts geändert, sie war noch immer so tief und die Verbundenheit war trotz des erloschenen Bandes noch immer vorhanden. Wir mussten nur beide lernen damit umzugehen. Als Lissa und ich beide fünfzehn Jahre alt gewesen waren, hatten wir zusammen mit ihrer Familie einen schweren Autounfall, wobei ihre Familie und ich starben. Jedoch holte Lissa mich mithilfe von Geist unwissentlich zurück ins Leben und band mich mit einem mentalen Band an sich. Seither konnte ich ihre Gefühle wie meine eigenen spüren und gegebenenfalls in ihren Kopf gehen um die Welt aus ihren Augen zu betrachten. Um sie zu beschützen war es optimal gewesen, doch leider bekam ich auch so ihr Sexleben mit, was ich nicht sehr prickelnd fand, da es mich das eine oder andere Mal vom schlafen abhielt. Seit ihrer Krönung jedoch war das Band erloschen, da ich erneut fast gestorben war und nur mit eigener Kraft den Weg zurück ins Leben fand.

„Wow“, als ich das Schlafzimmer betrat fiel mein Blick sofort auf den kleinen Tisch der am Fußende des Bettes stand. Auf ihm lagen sämtliche Leckereien für den heutigen Abend. „Hast du das selbst gemacht oder machen lassen?“, fragte ich scherzhaft.

„He, ich bin zwar Königin, aber ich bin durchaus noch in der Lage so ein paar Sachen selbst zu holen und auf dem Tisch zu verteilen und falls du es wissen willst ich bürste mir sogar selbst die Haare“, auch sie klang scherzhaft und auf ihrem Gesicht konnte ich gleichzeitig die Ehrlichkeit dieser Worte ablesen. Oh, sie war wie ein offenes Buch.

„Das freut mich“, ich lachte, „ich werde mir eben meinen Pyjama anziehen.“ Danach lümmelten wir uns auf das riesige Bett und Lissa machte den Fernseher an. Natürlich ein Flachbildschirm von einer Größe, die bestimmt zwei Meter breit war, so wie das Bett. „CSI Las Vegas?“

„Christian hat bis eben Fernseh geguckt“, antwortete sie sofort und bekam dieses dümmliche Lächeln welches immer auf ihrem Gesicht auftauchte, wenn sie an ihn dachte. Das Lächeln brachte mich zurück an die St. Vladimir Academy vor einigen Jahren, die Lissa und ich besucht hatten. Dort hatte sie sich in Christian verliebt und er sich in sie. Schon damals hatte sich dieses Lächeln gezeigt.

Gerade waren die Ermittler dabei einen toten Mann zu fotografieren. Er lag mit dem Gesicht nach unten auf der letzten Treppenstufe. „Oh bitte“, sagte ich und zeigte auf den toten Typen im Fernseher, „ein Riesenbaby.“ Ein Mann mit einer riesigen Windel um? Lissa neben mir schüttelte mit dem Kopf und begann zu lachen. „Warum lachst du?“

„Du kämpfst gegen jede Menge Strigoi, du bringst sogar fast alle um. Aber ein Mann in einer riesigen Windel bringt dich aus der Fassung?“, sie versuchte ihr Kichern zu unterdrücken, aber ihr gelang es nicht. Missmutig sah ich sie an und reagierte sofort. Ich schnappte mir ein Kissen und schlug damit nach ihr. Es landete in ihrem Gesicht und sie hörte auf zu kichern. Überrascht sah sie mich an und begann dann erneut zu lachen. So begann eine Kissenschlacht die sich gewaschen hatte. Tatsächlich schlug ich nicht einmal mit halber Kraft zu, ich war vorsichtig, sie war so zerbrechlich und minderte meine Kraft auf ein Minimal, war dennoch immer noch stärker als sie. Wir lachten und lachten, trafen uns hier und da mit den Kissen bis ich vor lachen vom Bett fiel. Das Lachen blieb mir im Hals stecken und ich musste dreimal Blinzeln bis mir klar wurde, das ich soeben vom Bett gefallen war. Das Gesicht meiner besten Freundin tauchte über mir auf. Besorgnis spiegelte sich auf ihrem hübschen, Engelsgleichen Gesicht wieder. „Ist alles okay?“

„Ja. Mir geht es gut“, ich rappelte mich auf und begann erneut mit dem Kissen nach ihr zu schlagen. Unsere Kissenschlacht ging in die zweite Runde und wir begannen erneut zu lachen, wir lachten bis uns die Rippen weh taten und sich meine hart trainierten Bauchmuskeln zu beschweren begannen. Mir war schleierhaft wie Lissa es die ganze Zeit ausgehalten hatte, aber so wie sie jetzt vor mir auf dem Bett kniete schien sie erst jetzt zu bemerken wie außer Puste sie war.

„Lass uns eine Pause machen“, jappste sie.

„In Ordnung.“ Lissa kippte sich ein Glas Cola ein und schaute mich fragend an. Die stumme Frage beantwortete ich mit einem Nicken und sie kippte mir ebenfalls ein Glas ein, welches sie mir dann reichte. „Auf unseren schönen Mädelsabend“, sagte ich und wir stießen an, ehe wir einige Schlucke der kalten Cola nahmen.

„Ich habe schon lange nicht mehr so viel gelacht und solch einen tollen Abend erlebt“, gestand Lissa nach einer Weile, in der wir nur auf den Bildschirm gestarrt hatten. Irgendjemand hatte der Ermittlerin die Speicherkarte aus der Kamera geklaut, ich schnaubte. „Mit Christian ist es zwar auch schön. Aber ich habe es vermisst allein mit dir zusammen zu sein.“

„Ich auch Liss.. ich auch“, murmelte ich. „Wie war die Sitzung heute?“

„Anstrengend und nervenaufreibend“, sie lächelte, aber es war nicht echt. Ich erkannte den Unterschied zwischen ihrem gezwungenen und dem echten Lächeln. Das Gezwungene schenkte sie den meisten Leuten bei Hofe. Aber das echte Lächeln bekamen nur eine handvoll Leute sehen.

„Okay Lissa. Was ist los?“, fragte ich und sah sie stirnrunzelnd an.

„Nichts, das habe ich doch gesagt.“

„Nein hast du nicht“, ich schüttelte den Kopf. Sie versuchte tatsächlich etwas vor mir zu verbergen, vor mir! „Deine letzten Worte waren anstrengend und nervenaufreibend, du hast nichts davon gesagt das nichts sei. Also raus mit der Sprache“, sagte ich und drängte sie so sanft mir zu erzählen was los war.

„Du darfst es niemanden erzählen“, seufzte sie und biss sich auf die Lippe. „Es ist schon seit einigen Tagen ein Geheimnis und ich möchte das es auch so bleibt – erstmal.“

Erneut ein Schnauben meinerseits, ehe ich antwortete. „Das ist Ehrensache.“

„Ich.. ich bin schwanger“, murmelte sie und starrte auf ihre Hände, die in ihrem Schoss lagen.
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